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Wo bleibt das Wirtschaftswunder?
Filed under: Allgemein
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25 Nov |
Wenn man an den ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer denkt, so kommt einem wohl recht bald das Wort „Wirtschaftswunder“ in den Sinn. Der wirtschaftliche Aufschwung war jedoch damals nicht nur ihm, sondern auch dem damaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard zu verdanken:
Nach der Kapitulation und der Übernahme durch die Alliierten gab es viele Baustellen im Lande. Einerseits mussten die zerstörten Gebäude wieder hergerichtet werden und die Straßen ausgebessert werden, andererseits gab es auch Probleme auf wirtschaftlicher Seite. Im Jahre 1950 gab es noch 2 Millionen Arbeitslose in Deutschland. Diese Zahl wurde allmählich kleiner. Mit verantwortlich für die schnelle wirtschaftliche Erholung des Landes nach dem Krieg war wohl auch die Tatsache, dass bis zu 85 Prozent der Produktionsorte auf deutschem Boden von den Auswirkungen des Krieges (das heißt auch von einer Bombardierung) verschont geblieben waren.
Mit der durch Ludwig Erhard eingeführten Währungsreform wurde dem Schwarzmarkthandel im Lande quasi über Nacht ein Ende bereitet. Schnell wurden die Regale in den Läden wieder mit Waren gefüllt, vor allem mit denen, welche man zur Befriedigung der Grundbedürfnisse benötigte. Dies und die deutsche Wiedergutmachungspolitik trugen unter anderem dazu bei, dass sich die Deutsche Wirtschaft so schnell wieder erholte.
Wenn man sich mit der damaligen Zeit und dem Hergang des Wirtschaftswunders auseinandersetzt, drängt sich die Frage auf, was Adenauer und Erhard wohl zu den heutigen Verhältnissen sagen würden: Deutschland (nun vereint) kämpft mit hohen Arbeitslosenquoten und mit vielen arbeitsfähigen Personen, die einfach keine Lust auf Arbeit haben. Diejenigen, die Arbeit suchen, haben mit Glück die Chance, über Zeitarbeitsfirmen, wie beispielsweise die Personalvermittlung Mühlacker etwas zu finden.
Und was würde Adenauer wohl dazu sagen, dass immer mehr deutsche Firmen aus Kostengründen lieber im Ausland ihre Güter produzieren? Es wäre sicherlich spannend, mit ihm und Ludwig Erhard darüber zu sprechen und sie nach einem Rat zu fragen. Damals hat ihre Politik doch auch gut funktioniert und dem Land aus der Krise geholfen.
