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Konrad Adenauer- eine Biographie
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13 Aug |
Konrad Hermann Joseph Adenauer wurde am 05. Januar 1976 in Köln als drittes Kind von Johann Konrad Adenauer und Helene Scharfenberg geboren. Viel ist von Adenauers Kindheit nicht bekannt; lediglich, dass er schon immer etwas kränklich gewesen sein soll und eine sehr katholische Erziehung genossen haben soll, was sich in seinem weiteren Leben immer wieder zeigte.
Seine schulische Laufbahn verlief relativ unspektakulär; am 05. März 1894 erhielt Konrad Adenauer sein Abitur am humanistischen Apostelgymnasium in Köln. Nach seinem Abitur studierte Konrad Adenauer von 1894 bis 1897 Rechtswissenschaft und Staatswissenschaft an den Universitäten von Freiburg (Breisgau), München und Bonn. Sein Studium schloss er 1901 mit dem zweiten Staatsexamen ab und arbeitete daraufhin als Assessor und später als Rechtsanwaltvertreter in Köln. Während seiner Studienzeit schloss sich Adenauer in jeder seiner Studienstädte einer katholischen Studentenverbindung an, mit denen er sein ganzes Leben lang in engem Kontakt stand.
1906 trat er in die Zentrumspartei ein.
Am 28. Januar 1904 heiratet Konrad Adenauer seine erste Frau Emma Weyer (1880-1916), aus deren Ehe die Kinder Konrad (1906-93), Max (1910-2004) und Ria (1912-98) hervorgingen.
Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahr 1916, heiratete Konrad Adenauer am 26. September 1919 seine zweite Frau Auguste Zinsser (1895-1916), mit der er die Kinder Ferdinand (*/†1921), Paul (1923-2007), Lotte (*1925), Libet (*1928), Georg (*1931) hatte.
Am 18. September 1917 wurde Konrad Adenauer erstmals zum Oberbürgermeister von Köln gewählt und sollte es bis zum Jahr 1933 bleiben (1945 wurde er kurzzeitig nochmals als Bürgermeister eingesetzt, kurz darauf aber wieder entlassen).
In der Zeit von 1920-1933 war er Präsident des Preußischen Staatsrates (damit einher ging sein politischer Streit mit dem preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun, bei dem es um verschiedene Ansichten zur Zukunft Preußen ging).
Die Zeit des Dritten Reiches (1933-1944)war für Konrad Adenauer von Flucht und Inhaftierung geprägt. Schon früh hatte er sich die Nationalsozialisten zum Feind gemacht, indem er sich regelmäßig ihrer Ideologie entgegenstellte, so dass er 1933 für ein Jahr in die Abtei von Maria Laach (er hatte dorthin Verbindungen zu einem Freund seiner Schulzeit) fliehen musste.
In den kommenden Jahren war Adenauer gezwungen sich bedeckt zu halten; er versteckte sich und wechselte häufig den Wohnort.
Sowohl im Zusammenhang mit dem Röhm-Putsch (30. Juni 1936)als auch im Zusammenhang mit dem Attentat auf Adolf Hitler (20. Juni 1944) wurde Konrad Adenauer von den Nationalsozialisten verdächtigt und beide Male kurzzeitig festgenommen; es konnten jedoch nie Beweise für seine Beteiligung gefunden werden. Trotzdem wurde er in ein Konzentrationslager gebracht, wo er schwer erkrankte. Nur mit viel Glück und der Hilfe von Eugen Zander (Widerstandskämpfer, der als Kapo im KZ in Köln eingesetzt war) hat Konrad Adenauer überlebt und konnte fliehen.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er von den amerikanischen Besatzern kurzzeitig nochmals als Oberbürgermeister von Köln eingesetzt, von den Briten nach kurzer Zeit allerdings wieder seines Amtes enthoben. Daraufhin widmete er sich verstärkt der Parteiarbeit.
Innerhalb kürzester Zeit gelang Konrad Adenauer der politische Aufstieg: Im Jahr 1946 wurde er zuerst Vorsitzender der rheinischen CDU, dann Fraktionsvorsitzender im Landtag (Nordrhein-Westfalen), 1948 wurde er Vorsitzender des Parlamentarischen Rates, 1949 wurde er zuerst Abgeordneter des Wahlkreises Bonn, dann Vorsitzender der CDU und CSU im Bundestag und letztendlich am 15. September 1949 wird Adenauer Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Damit beginnt die politische Ära Adenauer. Nach drei Wiederwahlen behielt er dieses Amt bis zum 15. Oktober 1963.
In der Zeit von 1951-1955 war er zeitgleich Bundeskanzler und Außenminister Deutschlands.
Am 27. März 1953 wurde ein Bombenattentat auf Konrad Adenauer verübt. Ein unbekannter Mann soll zwei Jungen Geld gegeben haben, damit sie für ihn ein Päckchen zur Post bringen; es war adressiert an Konrad Adenauer. Da der Unbekannte ihnen folgte, bekamen die Jungen Angst und brachte das Päckchen zur Polizei, wo es um um 18.20 detonierte und einen Polizeibeamten tötete. Konrad Adenauer erhielt das Päckchen nie und blieb deswegen unverletzt. Als die Ermittlungen Hinweise auf die Terrororganisation Irgun liefern, werden Beweise schnell vertuscht, um die sehr sensiblen deutsch-israelischen Beziehungen und Verhandlungen so kurz nach dem Holocoust nicht zu gefährden. Auch Adenauer selbst verlor kein Wort darüber und so sind genaue Motive und Hintergründe bis heute verschleiert.
Auch nach dem Rückzug aus der aktiven Politik, blieb Konrad Adenauer durch öffentliche Auftritte und Auslandsreisen immer noch präsent. Er blieb bis zu seinem Tod mit 91 Jahren ein Abgeordneter des Bundestages.
Konrad Adenauer starb am 19. April 1967 nach einer Grippe und drei Herzinfarkten in Rhöndorf.
Hier geht es zur tabellarischen Kurzbiographie Adenauers zu den Nachwirkungen Adenauers heute.
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