Konrad Adenauer

deutschlands erster Bundeskanzler

Politik des Bundeskanzlers Konrad Adenauers in Deutschland
13
Aug

Die innenpolitischen Leistungen des Kanzlers Adenauers sind beachtlich; man kann sagen, dass er in relativ kurzer Zeit die Grundlage für ein politisch und wirtschaftlich gefestigtes Deutschland legte, wie wir es heute kennen. Nach der großflächigen Zerstörung von Industrie, Infrastruktur und Wohnanlagen durch den Zweiten Weltkrieg, schaffte Konrad Adenauer einen schnellen Wiederaufbau des geschwächten Deutschlands.

Ganz einfach war das jedoch nicht; der politische Wiederaufbau unter Kanzler Adenauer ist durchaus kritisch zu sehen: Einige Kritikpunkte sind beispielsweise die Übernahme vieler ehemaliger NS-Justizbeamte in die gleichen oder neue Positionen oder die Beibehaltung einiger NS-Gesetz, Straffreiheit für diejenigen, die weniger NS belastet waren sowie Strafen für Homosexuelle.

Durch eine Währungsreform und die Einführung der sozialen Marktwirtschaft (1949 durch Ludwig Erhard) gelang ein steiler wirtschaftlicher Aufschwung (Wirtschaftswunder ) in Deutschland, der der BRD eine enorme Verbesserung der Lebenssituation und etwas mehr Wohlstand brachte.

Zu den Errungenschaften der Zeit gehörten unter anderem ein Aufkommen für die Kriegsfolgelasten (Versorgung und Entschädigung von Kriegsgeschädigten), der Bau neuer Wohnungen, das Lastenausgleichsgesetz, das diejenigen entlastete, die durch den Krieg alles verloren hatten, das Entschädigungsgesetz (Entschädigung für die Diskriminierten unter dem NS-Regime) sowie die Einrichtung eines Netzes von Sozialleistungen (Rente, Kindergeld, Wohngeld, usw.).

Bei der Ära Adenauer spricht man heute von einer sogenannten „Kanzlerdemokratie“, die sich durch die Führungsstärke und den autoritären Regierungsstil des Bundeskanzlers Konrad Adenauer auszeichnete.

Aber nicht nur innenpolitisch war der Kanzler Adenauer stark, auch seine Außenpolitik der Ära Adenauer war beachtlich und zog viele Zaun Gäste an.